Wie man eine Webseite erarbeitet – Tipp 2

„Bleib dir selber treu.“


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Das kann wahrscheinlich kein Schwein mehr hören, aber es muss trotzdem sein. Denn von allen Dingen, an denen ich zu knabbern hatte, war das mein härtester Brocken. Ich habe mich in das ganze Thema „Personal Branding / wie man sich als Designer in den sozialen Netzwerken und seiner eigenen Webseite präsentiert“ so tief eingearbeitet, dass ich mich irgendwann da drunter verbuddelt habe.

Der Druck sich als Designer mit seinen Arbeiten, sprich Bildern, zu zeigen, ist riesig groß und ich habe da irgendwann einfach den Spaß dran verloren.

Es fühlt sich zudem nicht mehr zeitgemäß an. Aber echte alternative Vorschläge findet man so schnell nicht. Schade eigentlich, oder?

Einen Blog zu schreiben bringt zusätzlich noch einmal ganz andere Druckpunkte mit sich. Das Thema ist schon so sehr etabliert, dass es im Grunde durch ist. Wir sind beim Podcast angekommen. Auch der ist nicht mehr der neueste heiße Scheiß, sondern das aktuelle Medium der Wahl. Wer einen Blog schreibt, braucht gute Gründe, muss genau wissen über was und für wen er schreibt und sollte oben drein noch originell sein… so hört und liest man. Okay, ganz ehrlich – ich kann den x-ten Lifestyle Blog wo Schickse Y irgendwelche Cremes selber probiert und empfiehlt auch nicht mehr sehen. Sorry!    

ABER! Jeder erfolgreiche Blogger hat irgendwann mal angefangen das eigene Tagebuch –  statt still und heimlich zu Hause – schlicht und einfach online zu schreiben. Wer hat es gelesen? Die Mutti! Und vielleicht noch die beste Freundin. Das haben „die“ halt vor 8-10 Jahren gemacht. Aber auch „die“ sagen, dass es gut so war. Weil sie so schreiben gelernt haben, ihren eigenen Stil entwickeln konnten und sie ihre Themen auf natürlichem Wege finden konnten. In aller Ruhe und ohne Tammtam.

Was wenn man manche Entwicklungen nicht abkürzen kann? Wenn auch du und ich erst einmal für uns selber, für Mutti und die beste Freundin schreiben müssen? Für mich selber habe ich das irgendwann so beschlossen und so ist es jetzt halt. Schön oder nicht, uncool oder was auch immer.

Also, egal was für eine Webseite du gerade planst: Finde heraus worauf du selber wirklich Lust hast. Ganz egal, ob die Welt das jetzt so braucht oder eben auch nicht. Das ist dein persönlicher Spielplatz. Wenn du den am Ende genauso aufbaust wie alle anderen, ist das auch gut. Aber bitte weil er dir so gefällt und zu dir passt.

Wie man eine Webseite erarbeitet – Tipp 3

Wie man eine Webseite erarbeitet – Tipp 1