Social Media Schlawiedia

Es gibt Vorhaben, Ideen und Ziele, über die man gut reden kann. Und es gibt welche, die eher wie ein schlechtes Gewissen in einem leben.

Bei mir persönlich sind die Herrschaften aus der zweiten Kategorie seit vielen Jahren im Bereich der Social Media Profile unterwegs. Ich kann relativ schlecht beschreiben, was es damit auf sich hat, aber es ist so ein vages Gefühl, dass ich mich um meine Auftritte im Netz mehr kümmern sollte/müsste. Ich weiß nicht so ganz genau wieso, aber es scheint wichtig zu sein und deswegen nehme ich mir das in regelmäßigen Abständen immer mal wieder vor. Ab und an habe ich sogar Ideen dazu. Selten setze ich mir Ziele, vermutlich auch weil ich es maximal über einen kurzen Zeitraum geschafft habe welche umzusetzen.

Weil es ziemlich unangenehm ist mit einem ständigen schlechten und dazu auch noch vagen Gewissen durchs Leben zu gehen, habe ich beschlossen, dass der Oktober dazu genutzt wird diesen Dingen auf den Grund zu gehen.

 

Folgende Social Media Profile habe ich:

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Bei facebook bin ich wohl am längsten – seit Dezember 2008.

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Im Gegensatz dazu bin ich bei instagram erst seit dem 1. August aktiv und habe das Profil vor einem Jahr eingerichtet. 

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Seit einigen Jahren pinne ich fröhlich und frei auf pinterest. Wann ich genau damit angefangen habe, weiß ich allerdings nicht mehr.

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Sehr kurz und sehr wenig habe ich getwittert. Obwohl ich es ganz schnell wieder gelassen habe, besteht der Account trotzdem noch.

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Bei behance ist nur ein Account seit einem Jahr eingerichtet und ich habe ein paar Mal reingeguckt. Von mir selber gibt es nichts zu sehen.

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Das xing-Profil habe ich im November 2012 zusammen mit meiner Selbstständigkeit (nach meinem Masterstudium) an den Start gebracht.

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Ein deutlich jüngeres Mitglied bin ich bei linkedIn.

 

Weitere:

Ich habe ehrlich gesagt langsam den Überblick darüber verloren, was alles als Social Media Profil gilt. Ich bin außerdem immer wieder überrascht über die Icons, die bei persönlichen Webseiten auftauchen und bei denen oft auch eher schlecht als recht gepflegte Profile hinterlegt sind. 

Natürlich bin ich nicht besser! Mir ist heute aufgefallen, dass zwei meiner Verlinkungen hier gar nicht funktionieren. Da muss ich auch ran! Jetzt aber erst noch einmal zu den „weiteren“:

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Eigentlich ist skillshare für mich eine Ressource zum Lernen, aber es scheint fast so als würde mein Profil dort auch wieder als Auftritt im Netz gelten.

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Das ist ebenfalls für mich neu: Bei etsy ist man nicht einfach nur Einkäufer. Auch hier scheint das Profil wieder eine Aussage über einen selbst zu treffen und man kann quasi so etwas wie ein „Empfehler“ werden. 

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Ich dachte kitchen stories wäre einfach nur eine nette App für Kochrezepte. Aber nein, auch hier geht wieder viel mehr…

Und wer kennt diese hier!? Einige davon nutze ich, manche habe ich genutzt und andere eben nicht oder ich bin nicht angemeldet, nutze sie aber…

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Meine Güte, was für ein Sammelsurium!

Es gibt Plattformen mit den tue ich mich schwer und es gibt welche bei denen ist es einfacher. Bevor ich aber ins Detail gehe, gibt es doch einige übergeordnete Themen, über die ich mich auch gerne auslassen möchte.

Grundsätzlich frage ich mich wann und warum es eigentlich aufgehört hat einfach Spaß zu machen. Das war doch mal so, oder? Just for the fun of it, hmmm… Und was hat es mit der ganzen Aufregung auf sich? Ich habe ziemlich häufig das Gefühl in einem aufgescheuchten Hühnerhaufen zu sitzen und es ist nicht schön. Wie kann man das umgehen? Das muss doch möglich sein. Warum fällt mir der Umgang überhaupt mit manchen Plattformen leichter und weiß ich bei anderen nicht, was ich damit anfangen will? Hat sich das erst entwickelt oder gab es das Problem schon immer?

Wer nutzt was, wofür, wie oft und ist auf Kanälen mit einheitlichem Foto und/oder Design, Text und Inhalt unterwegs? Sind alle Profile öffentlich oder privat? Für geschäftliche Zwecke oder als Ego-Profilierung? Wer nutzt Social Media tatsächlich als soziales Werkzeug?

Hunderttausend Fragen, die in meinem Kopf um sich selber kreisen und nach Antworten suchen… Ich werde also versuchen diese im Oktober weites gehend zu finden und dabei aufräumen. Wer Lust hat dabei zu sein und vielleicht sogar mitzumachen, der ist herzlich eingeladen auf dieser Odyssee. Ich freu mich!     

#The100DayProject

Wie man eine Webseite erarbeitet – Fazit