Logbuch, Eintrag 01

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25.09.2017

Am Freitag, den 22. September, habe ich beschlossen mir eine neue Challenge auf die Schultern zu packen. Die Grundidee stand schnell: Ab Montag würde ich in den kommenden 5 Wochen an allen 5 (Werk-)Tagen an meiner Webseite arbeiten, so dass sie am 30.10. online ist...


Heute ist Montag.

Was habe ich als erstes getan? Kaffee gekocht und gegrübelt. Was müsste ich denn jetzt dafür genau machen und in welcher Reihenfolge… Und was habe ich tatsächlich als nächstes getan? Die Wohnung aufgeräumt, logisch. War auch dringend nötig. Die Wäsche sortiert, Spülmaschine aus- und eingeräumt, das Papierchaos auf dem Schreibtisch beseitigt… bis schließlich eigentlich Feierabend war. Erst dann habe ich den Rechner angeschmissen und wenigstens ein bisschen losgelegt. Einen instagram Account eingerichtet, behance ebenfalls, außerdem bei pinterest das Profilbild getauscht und ebenso bei facebook. Es steht da jetzt auch eine minimale Ankündigung. Taadaa! Naja, nicht wirklich. Eher still und heimlich noch mal eben was eingetragen.

Meinen Eintrag auf facebook haben immerhin zwei Leute kommentiert :-)

Meinen Eintrag auf facebook haben immerhin zwei Leute kommentiert :-)


Ich frage mich warum einem in diesen Situationen der Arsch auf Grundeis geht. Das sollte doch jetzt hochmotivierend sein; Endorphine müssten meinen Körper durchströmen, in meinem Kopf ein freudiges Feuerwerk zünden, die Pferde in mir durchgehen und dabei laut „Yes!“ wiehern. Stattdessen: Nix dergleichen, sondern Zweifel. Was wenn…? Zu allem Überfluss ist mir auch noch ein altes Textdokument über den Weg gelaufen, in dem ich mir im Prinzip nahezu dieselbe Challenge schon mal gestellt hatte. Der reißerische Titel aus dem letzten Jahr: „30 Tage – keine Nächte“. Nun ja. Das erklärt zumindest einen Teil des Unmuts.

Absurder Weise ist heute zwar Tag 1 der Ankündigung, aber nicht der erste Tag, an dem ich an diesem Projekt arbeite. Ich habe mich bereits reichlich mit dem Thema „Personal Branding“ im letzten Jahr auseinander gesetzt und da die Fäden auch wieder aufgenommen. Bei skillshare bin ich schon länger angemeldet und dort sind diverse Kurse gesichert, bereits durchgehört und teilweise bearbeitet. Ich habe bereits auf squarespace meine Webseite angefangen aufzubauen und am Samstag ein kleines Test-Fotoshooting mit meinem Mann durchgeführt. Warum also die Panik? Angst vor dem Scheitern?


Ich schätze ich beschäftige mich irgendwann noch einmal mit diesen Themen. Heute ist aber Feierabend und morgen geht es weiter!

Logbuch, Eintrag 02

Wie diese Webseite entstanden ist